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04.12.2018

Analytische Lebensmittelchemie publiziert fast ausschließlich in „open access“ Zeitschriften mit „peer review“


Als überwiegend öffentlich geförderte Forschungseinrichtung ist der Lehrstuhl der freien Veröffentlichung seiner Forschungsergebnisse nach dem FAIR-Prinzip (Findable, Accessable, interoperable, re-usable) verpflichtet. Der Königsweg dahin ist „golden open access“, d.h. der sofortige und ungehinderte online-Zugang zu Publikationen für jedermann. Leider gibt es kommerzielle Verlage, die Deutschen Universitäten den Zugang zu Forschungspublikationen, sogar zu ihren eigenen,  nur durch Zahlung horrender Gebühren erlauben. Dies ist weder für den öffentlichen Geldgeber, den Steuerzahler, die Forscher und Autoren, die Herausgeber, die Reviewer und die Uni-Bibliotheken hinnehmbar. All jene, die Forschung finanzieren, durchführen und publizierbar machen, erhalten keine nennenswerte finanzielle Vergütung von den Verlagen. Daher versucht der Lehrstuhl für Analytische Lebensmittelchemie alle seine Publikationen in „golden open access“ zu veröffentlichen. Wir unterstützen daneben den „Frontiers“ Verlag in der Herausgabe der Sektion „Food Chemistry“ in „Frontiers in Nutrition“. Wir bedanken uns auch bei der Bibliothek der TU München und dem Programm „Open-Access-Publizieren“ der DFG, das für uns die Publikationskosten in „golden open access“ Zeitschriften voll übernimmt.

Da die Forschungsergebnisse nicht immer in geeigneten open access Zeitschriften eingereicht werden können, veröffentlicht der Lehrstuhl vereinzelt noch in zugangsbeschränkten Print-Medien. Die Manuskripte werden aber nach der Embargodauer von 12 Monaten als „green open access“ in mediaTUM veröffentlicht, d.h. sie sind frei verfügbar im Format des akzeptierten Manuskripts.

Einen kleinen Ausschnitt unserer in open access veröffentlichten Arbeiten finden Sie hier:

Golden open access:

Hemmler et al. (2018) Insights into the Chemistry of Non-Enzymatic Browning Reactions in Different Ribose-Amino Acid Model Systems, Scientific Reports 8: 16879, (https://www.nature.com/articles/s41598-018-34335-5)

Striegel et al. (2018) Durian Fruits Discovered as Superior Folate Sources, Frontiers in Nutrition, 5:114 (https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnut.2018.00114/full)

Bachmann T, Rychlik M (2018) Synthesis of 13C3-B6 vitamers starting from 13C3-propionic acid, Molecules, 23, 2117; (https://www.mdpi.com/1420-3049/23/9/2117)

Rychlik et al. (2018) Ensuring Food Integrity by Metrology, Frontiers in Chemistry, 6:49, (https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fchem.2018.00049/full)

Striegel et al. (2018) Improved stable isotope dilution assay for dietary folates using LC-MS/MS and its application to strawberries, Frontiers in Chemistry, 6:11 (https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fchem.2018.00011/full)

Green open access:

Rychlik et al. (2017) Foodomics as a Promising Tool to Investigate the Mycobolome, Trends in Analytical Chemistry, 96: 22-30, (ist jetzt bei den letzten Dateien dabei  zum Hochladen)

Ringling C, Rychlik M (2017) Origins of the difference between food folate analysis by LC-MS/MS and microbiological assay, Analytical and Bioanalytical Chemistry, 409: 1815-1825 (https://mediatum.ub.tum.de/doc/1360411/1360411.pdf)

Habler et al. (2017) Multi-mycotoxin Stable Isotope Dilution LC-MS/MS Method for Fusarium Toxins in Beers, Food Chemistry, 218: 447-454 (https://mediatum.ub.tum.de/doc/1360415/1360415.pdf)

Habler et al. (2017) Fate of Fusarium Toxins during Brewing, J. Agric. Food Chem., 65: 190-198 (ist jetzt bei den letzten Dateien dabei  zum Hochladen)